Berichte

Religionspädagogischer Grundkurs 2021

Was ist eigentlich Religion – und (wie) bin ich selbst religiös sozialisiert?

Was sind unsere Gottesbilder – und welche haben die Kinder? Und wie kann ich mit Kindern darüber ins Gespräch kommen?

Wie kann ich eine biblische Geschichte erzählen und welche eignet sich wann? Und welche Themen und Geschichten verbinden uns auch mit anderen Religionen?

Und was ist Kinderspiritualität?

Mit diesen und vielen anderen Fragen beschäftigten sich 12 pädagogische Fachkräfte aus acht ev. Kindertagesstätten des Kirchenkreises Neustadt-Wunstorf in einem religionspädagogischen Grundkurs. Zeit, sich mit eigenen Fragen des Glaubens zu beschäftigen; Zeit zum Kennenlernen und Erproben kreativer Methoden für die eigene religionspädagogische Praxis in der Kita.

Erzieherin Nicole Hein und Pastorin Lissy Weidner bildeten das Leitungsteam, das an insgesamt 6 Tagen theologische, praktische und spirituelle Impulse gab und die eigene Ausarbeitung eines Praxisprojektes, das jede Teilnehmerin in der eigenen Kita durchführte, in der Vorbereitung und Reflexion begleitete. Die ersten 4 Tage fanden noch „vor Corona“ in Loccum statt – die letzten beiden digital am PC, aber dennoch mit Bewegung, Meditation, Gruppen- und Whiteboardarbeit.

Am Ende hielten alle ihre Bescheinigung in der Hand, die schriftlich festhielt, was das Leitungsteam erfahren durfte: Hier waren Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Lebenserfahrung sprachfähig in Glaubensfragen geworden – und sind eingeladen, weiter in diesen Fragen „am Ball“ zu bleiben.

Es nahmen teil:

Andrea Karok und Marlies Kalies aus Mandelsloh, Evelyn Bürger aus Eilvese, Janin Oetterer aus Wunstorf-St. Johannes, Meike Päckert und Nadine Weihrauch aus Mariensee, Anke Reichstein und Simone Cymbalista aus Otternhagen, Heike Fabritz und Sabine Meinert aus Wunstorf-Stift, Sybille Wellnitz aus Neustadt-Liebfrauen und Meike Hillmann aus Neustadt-Johannes.

Sprachliche und kulturelle Vielfalt

Sprachliche und kulturelle Vielfalt

In unserer Stiftskindertagesstätte (KITA) spielen, entdecken, forschen und lernen Kinder verschiedenen Alters und verschiedener Nationen von- und miteinander. So hören wir neben türkischen und arabischen auch schon mal polnische, russische, griechische und weitere Sprachen in den Unterhaltungen zwischen Kindern und ihren Eltern.
Unser Team aber auch unsere Familien und ihre Kinder nehmen diese Vielfalt der Sprachen und Kulturen inzwischen als Bereicherung wahr, von der alle pro-fitieren können. Denn wer hat schon die Gelegenheit, das Wort „Mütze“ in 4 verschiedenen Sprachen aufnehmen und manchmal sogar korrekt aussprechen zu können. Zudem schauen sich viele Familien durchaus gerne mal eine Moschee oder Kir-che von innen an und erhalten mit den entsprechenden Informationen durch den Imam bzw. Pastor Einblicke in andere Religionen. Nicht zuletzt werden bei Projekten und Feiern gerne Speisen aus anderen Ländern probiert, es wird ge-schaut wie man mit einem, nach muslimischer Art gebundenen Kopftuch aus-sieht, es wird mit Matroschka –Puppen gespielt und es werden Gewänder aus anderen Nationen anprobiert.
In unserer KITA ist uns wichtig, dass die Muttersprache der Kinder und ihrer Familien wertgeschätzt wird, da sie einen wichtigen Teil der Identität darstellt. Denn die Muttersprache ist die Sprache der ersten sozialen Kommunikation, der ersten Wörter und Sätze und damit der ersten Beziehung. Zudem erleichtert eine gut ausgebildete Erstsprache den Erwerb einer Zweitsprache, da hierfür bereits die Wurzeln gelegt sind.
In unserer KITA wird daher in Gesprächen und durch schriftliche Informatio-nen in der Muttersprache darauf hingewiesen, wie wichtig, zum Erlernen der Zweitsprache und für das Selbstwertgefühl des Kindes, die Muttersprache ist.  Zudem arbeiten wir mit den Familien im Rahmen des „Rucksackpro-jektes“ eng zusammen.  Hier treffen sich einmal die Woche Mütter aus verschiedenen Nationen in der KITA und erhalten von unseren mehrsprachigen Elternbegleiterinnen Anregungen und Materialien für sprachanregende Spiele, die sie zu Hause mit ihren Kindern in ihrer Muttersprache umsetzen können.  Die Themen(Familie, Kleidung, Ernährung, …), die in der Gruppe be-sprochen werden, werden zeitgleich von den Erzieherinnen im pädagogischen Alltag in der deutschen Sprache aufgegriffen. Diese Vorgehensweise unter-stützt die Kinder beim Erlernen der Zweitsprache „deutsch“, da Wortfelder in beiden Sprachen kennengelernt und wiederholt werden. Die Elternbegleiterin-nen sind selbst mehrsprachige Mütter aus unserer KITA, die geschult wurden, um eine derartige Gruppe begleiten und anleiten zu können. Sie unterstützen die KITA in der Zusammenarbeit mit den Eltern und stehen als Übersetzer zur Ver-fügung.

Alltagsintegrative Sprachbildung

Die alltagsintegrierte sprachliche Bil-dung ist mit ihren verschiedenen Methoden der geeignete Weg, alle Kinder beim Spracherwerb zu unterstützen und kommunikative Fähigkeiten zu erwei-tern. Das Kind erwirbt in der aktiven Auseinandersetzung mit seiner Umwelt die Sprache. So führen die diversen Angebote in unseren Rollenspiel-, Wahr-nehmungs-, Kreativ-, Bau- und Experimentierbereichen bereits dazu, dass Kin-der verschiedener Nationalitäten auf unterschiedlichste Art und Weise mitei-nander in Kommunikation treten und hierbei intuitiv deutsche Sprachkenntnisse erwerben. Mit viel Einfühlungsvermögen, eine konsequente verbale und non-verbale Begleitung, Ideenreichtum und Zeit werden unsere Kinder dabei unter-stützt, Handlungsanweisungen und Regeln, nicht nur in sprachlicher Hinsicht zu verstehen und umzusetzen. Vertrauen, Verständnis und gegenseitige Wert-schätzung spielen hierbei eine große Rolle und gehen einher mit einer ungeteil-ten Zuwendung zum Kind und seinem jeweiligen Gesprächsinteresse. So schau-en wir welche Themen für das jeweilige Kind interessant und im Alltag wichtig sind, denn auf diese Weise erweitern mehrsprachige Kinder relativ schnell ihren Wortschatz, weil diese Wörter für sie von Bedeutung sind. Aber auch deutsch-sprachige  Kinder werden z.B. durch den Austausch über persönliche Erlebnisse und Gefühle oder beim Aushandeln von Regeln zum Zuhören und freien Erzählen angeregt. Wir reagieren auf alle Ausdrucksmöglichkeiten (Ges-tik, Mimik) und ermutigen zu weiteren Äußerungen. Hierbei helfen uns auch zusammenfassende Wiederholungen. Offene oder Alternativfragen, die nicht mit „Ja oder Nein“ beantwortet werden können, eröffnen einen Dialog, der ech-tes Interesse signalisiert und das Wiederholen von Begriffen ermöglicht. Zudem steht bei uns das „Er-fassen und Be-greifen“ von Wörtern mit allen Sinnen im Vordergrund. So wird Obst und Gemüse mit verbundenen Augen „er-schmeckt“ und benannt oder Kastanien und Federn werden ertastet. Wir begeben uns mit unseren Kindern in andere Lebenswelten, wie den Wald oder den Wochenmarkt, wo mit allen Sinnen neue Wortfelder begriffen und erfasst werden können. Nicht zuletzt kommen wir über diese ge-meinsamen Erlebnisse, die auf Fotos festgehalten werden, ins Erzählen. Die Freude am Sprechen und Erzählen wird zusätzlich durch ein positives, korrekti-ves Feedback gestärkt. Immer wieder bieten wir Sing-, Bewegungs-,Reim- und Silbenspiele an, die sich hervorragend zur Rhythmus- und Lautwahrnehmung, zur Wortschatzerweiterung und zur Erschließung erster grammatikalischer Re-geln eignen. Das dialogische Lesen, auch in mehrsprachigen Bilderbüchern, füh-ren wir in kleinen, gemütlichen Runden durch, in denen die Kinder eine aktive Rolle übernehmen und zum Erzählen angeregt werden. Hier kommen auch un-sere deutschen und mehrsprachigen Lesemütter zum Einsatz, die diese „Lese-runden“ unterstützen.
Am schönsten ist zu erfahren, wie fast alle Kinder relativ schnell die deutsche Sprache erlernen und die Kinder untereinander keine Berührungsängste haben. Vielmehr kümmern sich die älteren Kinder liebevoll und unbefangen, unter-stützt mit viel Körpersprache, um die „Neuen“. So zeigen sie ihnen ihre „Spiel-ecken“, helfen beim Holen der „Gartengarderobe“, begleiten sie zum Frühstück, in die Turnhalle oder in ihre geheimsten Verstecke im Garten.
Gemeinsam wird gelacht, gespielt, gestritten, geweint und sich vertragen, wobei der nationale Hintergrund dabei keine Rolle spielt und dies ist ein gutes Ge-fühl.

Zusammen reden und lachen;
liebevoll aufeinander eingehen;
gemeinsam Freude an Büchern haben;
sich gegenseitig necken und ernst nehmen;
manchmal uneinig sein, doch ohne Feindseligkeit…
nach den Abwesenden sich kummervoll sehnen
Und die Ankommenden freudig empfangen;…
Durch den sprechenden Mund, durch die Augen,
durch tausend freundliche Gebärden gegeben-
die Gemüter erglühen lassen
und aus vielen ein einziges zusammenschmelzen:
Von all dem war ich angetan.
Augustinus (354-430)

„Es ist normal verschieden zu sein“

Integration in der Kita Arche Noah

Es ist normal verschieden zu sein. Dieser Satz sagt mehr als tausend Worte. Es ist die konzeptionelle Grundlage unserer Arbeit.

 Jedes Kind hat in unserer integrativen und offenen Kindertagesstät-te ein Recht auf Kindheit als eigenständige Persönlichkeit. Es hat ein Recht auf Bildung, Erziehung und Betreuung, indem ein soziales Miteinander in unserer Gesellschaft möglich ist.

Das offene Konzept, mit seinen Funktionsräumen, bietet allen Kindern aus unterschiedlichen Lebensräumen die Möglichkeit des Zusammenlebens, des Spielen und des Lernens im Alltag an. Dabei ist ihr gesamtes Umfeld im Kin-dergarten darauf ausgerichtet, Lebensraum für alle Kinder zu sein, so dass sich jedes Kind entsprechend seinen individuellen Möglichkeiten weiter entwickeln kann.

„ BISHER war es wichtig, dass jeder, der anders ist, die gleichen Rechte hat.

IN ZUKUNFT wird es wichtig sein, dass jeder das gleiche Recht hat, anders zu sein.“

(Willem De Klerk)

Die Integration, die als gemeinsame Verantwortung im Team gesehen wird, schafft den Raum zur gegenseitigen Wertschätzung, indem das einzelne Kind Entwicklungsschritte nach seinem eigenen Rhythmus machen kann. In der Ge-meinschaft, die erlebbar gemacht wird, kann das Kind im Kindergarten viele neue Erfahrungen sammeln und sich durch die Partizipation mit einbringen. Voraussetzung  hierfür ist unser christliches Menschenbild.

Durch einen verantwortungsbewussten und vertrauensvollen Umgang mit den Kinder und der Zusammenarbeit mit den Eltern bekommen die Kinder Sicherheiten und Orientierungshilfen, die es den Kindern ermöglicht, notwendige Ressourcen aufzubauen, sie stärken und ihnen eine positive Lebensbewältigung aufzeigt, sodass sie als selbständige, eigenver-antwortungsbewusste und individuelle Persönlichkeiten heranwachsen kön-nen.

Mit gezielten Beobachtungen, dem Einfühlungsvermögen und einer offe-nen, achtsamen Vorgehensweise der Erzieherinnen werden Angebote entwi-ckelt, die den individuellen Bedürfnissen, Interessen und Ideen der Kinder in ihrem Handeln entsprechen und sie in ihren Fertigkeiten und Fähigkeiten nach ihrem Entwicklungsstand unterstützen und begleiten. Dabei werden die Kinder durch vielfältige Impulse in der Kindertagesstätte angeregt. Die Kinder lernen bei uns verschiedene Erfahrungsräume kennen, die zum Ausprobieren und Handeln herausfordern und sie in ihrer Selbstwirksamkeit unterstützen. Durch die Kommunikation und Kooperation zwischen den Kindern wird ein gemein-samer Weg im Zusammenleben und Gruppenerleben eröffnet, der im Spiel, Fä-higkeiten und Kompetenzen fördert und weiterentwickelt. Die Kinder lernen voneinander und miteinander für ihr jetziges und zukünftiges Leben. Durch Kontakte entstehen soziale Bindungen und Freundschaften.

„Der Mensch ist nur ganz Mensch wo er spielt.“   (F.Schiller)

Die pädagogischen und heilpädagogischen Fachkräfte richten ihre Arbeit unter Einbeziehung aller Kinder auf das bestehende Konzept aus. Kinder mit besonderen Bedürfnissen, haben durch die Zusammenarbeit mit Therapeuten und Eltern die Möglichkeit zur Therapie in unserer Einrichtung. Die in Klein-gruppen stattfindenden Therapiestunden durch Therapeuten, werden in den Kindergartenalltag integriert und das erlernte Wissen wird in der Kindertages-stätte von den Erzieherinnen weitergeführt.

„ Integration gelingt nur dann, wenn Menschen es als selbstverständlich ansehen, dass jeder in

60 Jahre – Das Kind im Mittelpunkt

Ein Bericht aus dem Jubiläumsjahr der Kindertagesstätte Liebfrauen in Neustadt

In den Jahren der Wirtschaftswunderzeit  beschloss der Kirchenvor-stand der ev. luth. Liebfrauenkirchengemeinde den Bau eines Kindergartens in der Gerhart-Hauptmann-Straße.  Am 13.09.1956 zogen nach feierlicher Einweihung 60 Kinder in die Räume ein und wurden anfangs am Vormittag von 8.00 bis 12.00 Uhr betreut. Damals waren die „Marienkäfer“ die jüngsten, die „Bienen“ die mittleren und die „Schwalben“ die großen Vorschulkinder. Auch heute noch tragen die Gruppen dieselben Namen. Vorübergehend wurde um 1960 sogar schon eine Ganztagsbetreuung angeboten um dem Bedarf Neustädter Geschäftsleute gerecht zu werden. Über die Jahre haben sich die Be-treuungsplätze fast verdoppelt, die Betreuungszeit umfasst heute bis zu 10 Stunden und die Gruppen sind altersgemischt von drei bis sechs Jahren. Inner-halb einer Integrationsgruppe betreuen wir seit fast 20 Jahren Kinder mit besonderem Förderbedarf, seit 2010 komplettiert eine Krippengruppe für Kinder von eins – drei Jahren das Angebot. Mit den erweiterten Ansprüchen wuchs auch das Ge-bäude. An- und Neubauten ermöglichen eine zeitgemäße, familienergänzende pädagogische Arbeit. Anstelle der „Kindergärtnerinnen“ , die damals Schürzen trugen und von den Kindern mit „Tante“ angesprochen wurden, die z.B. mit allen gleichzeitig bastelten, gestalten heute 20 pädagogische Fachkräfte, situa-tionsorientiert und auf die individuellen Bedürfnisse eingehend, den Tagesab-lauf. Das über Jahrzehnte gewandelte Verständnis von Bildung verlangt den Erzieherinnen und Heilpädagoginnen ein hohes Maß an sozialer und pädagogi-scher Kompetenz ab. Sie sind heute aufmerksame Beobachter und Begleiter, die die Fragen und Themen der Kinder erkennen und das Ausprobieren und Entwi-ckeln unterstützen. Kinder bilden sich heute selbst!  Wir verstehen Erzie-hung  als Dialog, wo Kinder mit ihren individuellen Bedürfnissen Platz haben. Als  wichtigen Baustein der Entwicklung sehen wir die Bewe-gungsförderung, z.B. in unserem tollen naturnahen Außengelände, als Angebot  in der Halle oder in Kooperation mit dem TSV. Ende 2014 wurde die Einrichtung im Qualitätsmanagement des Dia-konischen Werks zertifiziert und Ende des Jahres folgt die Qualifizierung zur Kompetenz-Kita-Sprache. Zum Alltag unserer Zeit zählt auch die interkulturelle Erziehung – wir leben Vielfalt!  Uns ist wichtig, dass sich jedes Kind angenommen fühlt und an der Gemeinschaft teilhaben kann. In regelmäßigen Abständen finden die sogenannten Turnraumandachten zu einem festgelegten Jahresthema statt; eine Möglichkeit sich auf die Wurzeln der Einrichtung zu besinnen. Mit vielen bunten Aktionen, von früher bis heute,  wurde das Jubiläum  mit einem bunten Familienfest am 1.8.2016 gefeiert.

Erfahrungen in der Arbeit mit Flüchtlingsfamilien ...

Unsere Statistik für Februar 2016 hat einen Migrationsanteil von 52 % auf-gewiesen und unsere Kinder und ihre Familien kamen aus 12 verschiedenen Nationen. Hierbei muss betont werden, dass einige Familien aus sogenannten bilingualen Familien kommen, in der ein Elternteil deutscher Herkunft ist bzw. die Familien schon über mehrere Generationen in Deutschland leben und damit für so einige Kinder die deutsche Sprache und Kultur zu ihrer Identität gehö-ren und sie wie selbstverständlich sich in mehreren Kulturen und Sprachen zu Hause fühlen.

Offenheit und Akzeptanz werden bei uns mit Leben gefüllt, indem wir versuchen, Eltern unterschiedlichster Herkunft mit in unsere Arbeit einzubezie-hen und mit ihnen im stetigen Austausch stehen. Wir haben die Erfahrung ge-macht, dass Toleranz und das Wissen um kulturelle Besonderheiten auf der einen Seite, sowie klare Regeln und die Einhaltung von für uns wichtige Wer-te, auf der anderen Seite, ein Miteinander von vielfältigen kulturellen Familien- und Lebensverhältnissen ermöglicht. Oftmals stellen diese vielfältigen Begeg-nungen und Einblicke in andere Kulturen und Lebensformen eine Bereicherung für unsere pädagogische Arbeit dar. So lernen wir bei Projekten und Feiern nicht nur andere Speisen sondern z.B. auch andere Lieder, Gedichte, Klei-dungsstücke und religiöse Symbole kennen.

In unserem Team ist es uns wichtig, sich mit anderen Werten und Normen, Lebensformen und Erziehungsstilen auseinanderzusetzen. Hierbei hilft uns, dass wir durch das Bundesmodellprojekt „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ bspw. an Fortbildungen zur „integrativen Sprachbildung“ und zur „interkulturellen Pädagogik“ teilnehmen können. Über dieses Projekt " verfügen wir zudem zusätzlich über eine halbe Stelle, die durch eine Sprachförderkraft besetzt ist.

Sie organisiert und leitet Teamfortbildungen, begleitet Elterngespräche und steht Mitarbeitern und Eltern als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Weiterhin gibt sie uns Anregungen im Rahmen der alltagsintegrativen Sprachbildung, sowie in der gezielten sprachfördernden Kleingruppenarbeit, die sie mit den Kindern umsetzt.

In den letzten Monaten sind vermehrt Flüchtlingsfamilien zu uns gekom-men, die direkte Flucht- und z.T. auch Gefangenenerfahrungen durchlebt ha-ben. So haben wir zunehmend Flüchtlingskinder aufgenommen. Es war für uns schön zu erleben, wie schnell und gut die Kinder im „Hier und Jetzt“ ange-kommen sind. Wir konnten ihnen die Möglichkeit geben, in Ruhe vertrauens-volle Beziehungen zu uns Erzieherinnen aufzubauen, wobei die Eltern diese Phase begleitet haben und so sehen konnten, wie ihr Kind in unserer Kinderta-gesstätte angekommen und aufgenommen wurde. Hierbei kam uns zu Hilfe, dass wir 2 Mütter im Kindergarten haben, die arabisch, kurdisch und deutsch sprechen und immer wieder spontan als Übersetzerinnen einspringen. Zudem stehen uns verschiedene Ansprechpartner als Dolmetscher für verschiedene Sprachen zur Verfügung.

Zudem sind bei uns 4 zweisprachige Lesepaten mit verschiedenen Muttersprachen(griechisch, türkisch, arabisch, kurdisch, deutsch) im Einsatz. Diese lesen, spielen und singen ge-meinsam mit deutschen und Migrationskindern in einer Kleinstgruppe. Die Kinder nehmen so Lieder und Wörter in spielerischer Form in verschiedenen Sprachen wahr und lauschen ganz gespannt der anderen Sprache, wobei sie hin und wieder sogar versuchen sich gegenseitig verschiedene Wörter beizubrin-gen. Angeleitet und in regelmäßigen Abständen begleitet werden die Lesemüt-ter von unserer Sprachförderkraft.

Schön zu sehen ist, wie die zweijährigen Kinder fast simultan die deutsche Sprache erlernen und keine Berührungsängste zu den anderen Kindern zeigen. Andersherum kümmern sich die „alteingesessenen“ Kinder liebevoll und unbe-fangen, unterstützt mit viel Körpersprache, um die „Neuen“. So zeigen sie ihnen ihre „Spielecken“ und ihr Lieblingsspielzeug, begleiten sie zum Früh-stück, in die Turnhalle oder in ihre geheimsten Verstecke im Garten.

Die 4-5jährigen Kinder haben es entwicklungsbedingt etwas schwerer mit dem Erwerb der neuen Sprache. Sie sind z.T. am Anfang etwas schüchterner, beobachten und hören erstmal, bevor sie sich trauen, erste deutsche Worte zu nutzen. Diese Zeit geben wir ihnen. Über Sing-, Klatsch,- Bewegungs- und Reimspiele, die sich oft wiederholen, sind fast alle Kinder zu erreichen und mit viel Freude dabei.

Unsere Kinder haben die Möglichkeit, neue Wörter, mit all ihren Sinnen zu erfassen.

Wir lassen zum Beispiel:

-  ganz bewusst Lebensmittel „er-schmecken“,

-  Präpositionen erleben (unter, neben, auf dem Tisch oder im Kar-toffelsack)

-  „Lebensmittel und die dazugehörigen Worte“ in Su-permärkten suchen und finden

-  Kleidungsstücke anziehen oder in einen Koffer packen und be-nennen

Handlungsbegleitendes Sprechen, offene Fragen sowie ein kor-rektives, erweiterndes Feedback gehören zu unserem pädagogischen Alltag. Ausflüge in die nähere Umgebung bereichern den Kindergartenalltag, wecken die Neugier und das Interesse nicht nur unserer „Flüchtlingskinder“. Diese Spaziergänge oder Ausflüge in die Stadt, regen zum Sprechen an, bringen Spaß und Freude und stärken das Gemeinschaftsgefühl. Mit der Zeit trauen sich auch die älteren Kinder, Wörter der neuen Sprache einzusetzen, meist aus der Situation heraus und um etwas für sich zu erreichen.

Mit der Zeit sind sie zu recht sehr stolz darauf, wenn sie etwas in 2 Spra-chen benennen können und haben Spaß dabei, uns beim Erlernen einiger Wör-ter in ihrer Sprache zu unterstützen, was uns Erziehern eindeutig schwerer fällt als den Kindern.

Insgesamt haben wir den Eindruck, dass die Familien sehr aufgeschlossen und interessiert an deutschen Erziehungs-und Bildungszielen sind. Dies mer-ken wir auch daran, dass die Mütter dieser Familien, fast alle unser „Rucksackprojekt“ besuchen. In diesem Projekt treffen sich Mütter aus verschiedenen Nationen, einmal die Woche für 2 Stun-den. Sie werden in dieser Zeit von 3 Elternbegleiterinnen betreut, die ihnen Anregungen, Tipps und spielerische Angebote zeigen, die sie zu Hause mit ihren Kindern in ihrer Muttersprache umsetzen können, um sie in ihrer sprachli-chen Entwicklung zu fördern. Sie erhalten die benötigten Materialien dazu in ihrer Familiensprache. Bei uns im Kindergarten werden die Themenfel-der(Kleidung, Familie, Körper…), die gerade behandelt werden, in deutscher Sprache in Angeboten und Projekten mit aufgegriffen. Die Elternbegleiterin-nen sind selbst mehrsprachige Mütter, die von der Region Hannover geschult wurden, um eine derartige Gruppe begleiten und anleiten zu können. Selbstver-ständlich haben die Mütter in dieser Gruppe zudem die Gelegenheit, sich un-tereinander auszutauschen.

Wir haben das Glück, dass die Kinder in unserer Kindertagesstätte zu-sammen mit ihren Familien zu uns gekommen sind und keinen Verlust von ih-ren wichtigsten Bezugspersonen erfahren mussten. Insbesondere in den Erstge-sprächen hören wir dennoch von traurigen Schicksalen und schrecklichen Fluchterfahrungen. Gleichzeitig schauen diese Familien zumeist voller Zuver-sicht und Hoffnung auf ihre Zukunft in Deutschland. Die Eltern sind dankbar für ein Lächeln und eine freundliche Auf- und Annahme ihrer Person und ihres Schicksales. In unserem Eingangsbereich begrüßen  "Willkommensplaka-te" in verschiedenen Sprachen die Familien. 

Bisher sind uns bei den Kindern noch keine traumatischen Symptome auf-gefallen. Vielmehr haben wir das Gefühl, dass die Kinder sich wohl fühlen, gerne kommen und relativ schnell erste Kontakte auch zu deutschsprachigen Kindern knüpfen. So müssen schon mal Geburtstagseinladungen übersetzt werden.

In jedem Fall haben wir alle festgestellt, dass das „Lachen“ aber auch das „Zornig oder traurig sein“ bei Kindern aller Nationalitäten in Mimik und Gestik sehr ähnlich ausfällt. Gemeinsam zu lachen, zu singen, zu tanzen und sich zu bewegen bringt viel Freude und Spaß. Gemeinsam zweisprachige Bilderbücher anzuschauen, zu kuscheln und zu trösten ist ohne viele gemeinsame Worte möglich und dies ist einfach ein beruhigendes und schönes Gefühl.

Für die Stiftskindertagesstätte

Sylvia Löhmer-Lenz, Leitung

Ute Kopper, Sprachförderkraft

Zehn Kindergärten erhalten Zertifikat

Mehr als eineinhalb Jahre haben sich die Leiterinnen der Kinder-tageseinrichtungen im Kirchenkreis schulen lassen: nun bekommen die Einrich-tungen je ein Zertifikat für Qualitätsmanagement. „Alle Kindergarten haben jetzt einheitliche Standards“, sagt Evelin Brückner von der Geschäftsführung der Kindertagesstätten im Kirchenkreis.

Wie überprüft man, ob pädagogische Ziele erreicht sind? Wie geht man mit Beschwerden von Eltern um? Wie sieht eine Stellenausschreibung aus? Für diese und noch viel mehr Fragen haben die Leiterinnen der kirchlichen Kindertagesstätten jetzt gemeinsame Antworten erarbeitet.

Das gemeinsame Qualitätsmanagement ist der nächste Schritt der Eini-gung. Über 19 Monate haben die Leiterinnen von zehn der zwölf Einrichtun-gen an Grundsätzen und Checklisten gearbeitet, an denen sie ihren Arbeitsall-tag ausrichten wollen. „Es ist wie ein Werkzeugkasten“, verdeutlicht Friedlind Eichhorn von der Liebfrauen-Kita aus Neustadt den Begriff des Qualitätsma-nagements, und Kollegin Heike Köritz von der Kita St.-Johannes aus Wunstorf fügt hinzu: „Jetzt haben wir eine Struktur, mit der wir arbeiten. Unser Alltag ist so vielschichtig, da verliert man sich sonst leicht im Gewusel.“

Außer den beiden haben Jana Albrecht (Kita Pusteblume, Neustadt), Anke Backhaus (Sonnenblume, Mandelsloh), Iris Bruns (Corvinus, Wunstorf), Sonja Graeser (Schatzinsel, Otternhagen), Sylvia Löhmer Lenz (Stiftskindergarten, Wunstorf), Angela Menke (Arche Noah, Luthe) Daniela Nienburg (Johannes-Kita, Neustadt) und Barbara Tautorat (Kita Eilvese) an der Seminarreihe teil-genommen und das zugehörige Zertifikat erworben, das nun regelmäßig extern überprüft wird.

Unterm Strich war die Langzeitfortbildung ein großes Stück Arbeit, aber dafür „sind wir als Kindertageseinrichtungen auch mehr zusammen gewach-sen“, sagt Brückner.

BU: Evelin Brückner von der Geschäftsführung des Trägers im Kirchen-kreis (links) freut sich mit den Kita-Leiterinnen über das Zertifikat: Heike Kö-ritz, Sylvia Löhmer-Lenz, Sonja Graeser, Angela Menke, Daniela Nienburg und Friedlind Eichhorn.

Redaktion: Marcus Buchholz

Religionspädagogischer Fachtag in Loccum

Der ev. Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf hat am 14.7.2015 seinen dritten rel. päd. Fachtag für seine 10 ev. Kindertagesstätten in der Akademie Loccum durchgeführt.

Am Beginn stand die Begrüßung von Frau Brückner als päd. Leitung, daran folgte eine Andacht, gehalten von Herrn Sup.Hagen.

Frau Kunze-Beiküfner, Theologin und Dozentin am PTI Drübeck hielt das Eingangsreferat mit dem Thema: „Das Kind im Mittelpunkt religions-pädagogischer Arbeit“

Im Laufe des Vormittages arbeiteten die päd. Mitarbeiter/innen in 7 Workshops zu den Themen:

  • Theologisieren mit Kindern
  • Spüren was geschieht – Bibelgeschichten als Rückengeschich-ten
  • Kind und Familie – veränderte Familienstruktur
  • Beten und segnen im Alltag
  • Abraham – eine Geschichte vom Segen, die Kinder stark macht
  • Was singen wir?
  • Religiöse Bildung in der Krippe

Nach der Mittagspause wurde in den eigenen Kita- Teams zu dem Thema gearbeitet, ausgetauscht und geplant.

Alle sind gestärkt, glücklich und motiviert am späten Nachmittag nach dem Reisesegen nach Hause gefahren.

17 Erzieherinnen erlebten z.B. in dem Workshop „Spüren, was geschieht“ mit Lissy Weidner vom RPI Loccum, wie biblische Geschichten als Rückengeschichten erzählt und gespürt werden können. Während der langsamen Erzählung spiegeln Bewegungen mit den Händen auf dem Rü-cken der Partnerin die jeweilige Bewegung und Grundstimmung eines Bi-beltextes wider; zur Wahrnehmung über den Hörsinn kommt die über den Spürsinn hinzu. Dass diese Art zu erzählen sich auch gut für Kinder mit Einschränkungen in der Wahrnehmung eignet, wurde schnell deutlich, zu-mal eine Geschichte auch immer zweimal erzählt werden muss, damit jedes Kind einmal in den Genuss des Spürens kommt.

Doch auch die erwachsenen Fachkräfte stellten fest, wie ein spürendes Hören die Kon-zentration verändert und die emotionale Ebene eines Bibeltextes zum Klingen bringen kann. Vier verschiedene Erzählvorschläge für Kinder von der Krippe bis zum Hort nahmen sie mit nach Hause.

Religionspädagogische Langzeitfortbildung 2019

Religionspädagogische AusbildungWir freuen uns! Am 20.11.19 haben Yvonne Flegel und Martina Segelke ihre religionspädagogische Langzeitfortbildung in Loccum beendet. Damit gibt es in der Kita Liebfrauen und der Kita Schatzinsel Otternhagen zwei weitere Expertinnen in unserem Kirchenkreis, die mit Freude das, was sie gelernt und erarbeitet haben, weitergeben. Herzlichen Glückwunsch!

Informationen zum geplanten eingeschränkten Betrieb ab 22. Juni 2020

Der Brief zum Download

An die Erziehungsberechtigtender Kinder in den Kindertagesstätten
in Trägerschaft des  Ev.-luth. Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf
 

Sehr geehrte Damen und Herren,liebe Eltern,

seit  nunmehr  drei  Monaten  sind  landesweit  alle  Kindertagesstätten  geschlossen  und  der  gewohnte Regelbetrieb wurde aufgrund der Corona-Pandemie ausgesetzt.
Sie alle  haben  mit  großem  Engagement  und viel  Kreativität  versucht,  die  für uns  alle  ungewohnte  und herausfordernde Situation so gut wie möglich für Ihre Familien zu bewältigen. Dafür danken wir Ihnen im Namen aller Verantwortlichen für die Arbeit in den Ev.-luth. Kindertagesstätten ganz herzlich.

Die Notbetreuung in den vergangenen Monaten konnte leider nur einem Teil der Kinder eine Betreuung ermöglichen, was an mancher Stelle für durchaus verständlichen und nachvollziehbaren Ärger und einiges Unverständnis gesorgt hat. Wir konnten dies im Einzelfall aus Ihrer Sicht gut nachvollziehen, waren jedoch immer an die Vorgaben
des Landes Niedersachsen gebunden – zuletzt an die Obergrenze von 50 % der regulären Gruppengröße für die Anzahl der Kinder in der Notbetreuung.

Ab dem 22. Juni wird sich die Betreuung ein weiteres Stück in Richtung Normalität bewegen, weil das Land Niedersachsen beschlossen hat, von der bisherigen Notbetreuung in einen „eingeschränkten Betrieb“ überzugehen, jedoch möchten wir darauf hinweisen, dass das KiTaG  weiter außer Kraft gesetzt ist. Konkret  bedeutet  diese  Veränderung,  dass  wir  allen  in  den  Einrichtungen  angelmeldeten  Kindern  ein Betreuungsangebot machen müssen – was wir als Träger der Einrichtungen sehr begrüßen.

Kinder brauchen  Kinder, um sich im sozialen Miteinander gut entwickeln zu können. Die Fachkräfte haben die Zwangspause daher auch mit großer Sorge begleitet und sind sehr froh, dass sie jetzt wieder alle Kinder in den Einrichtungen begrüßen können. Der Betrieb wird allerdings weiterhin nur eingeschränkt möglich sein, weil es natürlich auch künftig die Hygiene-  und  Abstandregelungen  zu  beachten  gilt,  die  Gruppen  nicht  offen  arbeiten  können  und  die Zuordnungen der Kinder und die jeweiligen Fachkräfte klar und nachvollziehbar sein müssen, um mögliche Infektionsketten schnell und unproblematisch nachverfolgen zu können.   

Insofern erwartet das Land Niedersachsen von den Einrichtungen nichts geringes als die Quadratur des Kreises, die aus unserer Sicht nur dann gelingen kann, wenn ausnahmslos alle Beteiligten auch weiterhin mit höchster Sorgfalt und ständiger Disziplin auf die notwendigen Maßnahmen zum Schutz vor Covid-19 achten und diese im Alltag der Kindertagesstätte entsprechend beachten und umsetzen.  

Daher  erinnern  wir  Sie  heute  noch  einmal  daran,  Ihre  Kinder  auch  bei  einer  vermeintlich  geringen Symptomatik  von  Erkältungskrankheiten  nicht  in  die  Einrichtung  zu  bringen.  Sie  helfen  damit  allen Beteiligten, die Kindertagesstätte coronaviren-frei und offen für alle Kinder zu halten! Aufgrund der erforderlichen festen personellen Zuordnungen zu den Gruppen können wir bis auf weiteres keine spontanen Veränderungen dieser Zuordnungen vornehmen und mussten zudem die Vertretungskräfte hier auch verbindlich einplanen, da es einzelnen Mitarbeitende gibt, die aufgrund von Vorerkrankungen nicht in der Kinderbetreuung eingesetzt werden dürfen.  

Im Ergebnis bedeutet diese Vorgabe, dass wir personell „auf Kante“ planen mussten und beim Ausfall einzelner Fachkräfte leider auch sehr kurzfristig Gruppen tage- oder wochenweise wieder werden schließen müssen. Wir hoffen sehr, dass dieser Fall möglichst selten eintritt, werden dann aber gezwungen sein, sehr schnell zu reagieren.     

Da  jede  Einrichtung  in  unserem  Verantwortungsbereich  anders  aufgestellt  ist  –  insbesondere  bei  den räumlichen  Voraussetzungen  –  haben  wir  gemeinsam  beschlossen,  dass  es  wenig  Sinn  macht,  den eingeschränkten Normalbetrieb für alle zehn Einrichtungen im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf gleich zu regeln.  

Wir haben daher mit den Leitungskräften individuelle Konzepte abgestimmt, die möglichst passgenau den Betrieb in der jeweiligen Einrichtung regeln.     

Das Konzept für Ihre Kindertagesstätte ist diesem Schreiben als Anlage beigefügt oder sie haben es schon zeitnah vorab erhalten.

Abschließend möchten wir uns noch einmal ganz herzlich für Ihr Verständnis für unser Handeln in den vergangenen Monaten bedanken und hoffen gemeinsam mit Ihnen, dass jetzt ein weiterer Schritt zurück in die gewohnte und ja auch liebgewonnene Normalität gelingt. 

Seien Sie versichert, dass alle Beteiligten ihr Bestes geben werden, um Ihren Kindern die Rückkehr in die Kindertagesstätte so angenehm und entspannt wie möglich zu gestalten.

Bleiben Sie alle gesund und behütet. 

Mit freundlichen Grüßen
 
 
Evelin Brückner
Pädagogische Leitung
Fachstelle
Kindertagesstätten
 
Steffen Ehlert
Betriebswirtschaftlicher
Geschäftsführer
 
Michael Hagen
Superintendent